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Bianca B.: "Ich hab heut Nacht fast kein Auge zugetan, Finn hat elfmal geschrien! Jetzt bin ich todmüde." Bianca L.: "Sydney" war ziemlich ruhig, ich musste nur einmal aufstehen." Melanie: "Leon hat im Unterricht geschrien. Eigentlich wollte ich lieber weiterarbeiten, aber ich musste ihn erst versorgen."
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Die teilnehmenden Jugendlichen betreuten für vier Tage und drei Nächte einen computergesteuerten Babysimulator, der die Bedürfnisse eines Säuglings nachahmt. Durch Schreien fordert das RealCare Baby nach der Flasche, der frischen Windel und nach Nähe. Es kann nörgelig sein, es hustet und jauchst vor Freude. Ebenso reagiert es auf grobe Behandlung, Vernachlässigung und falsche Lage. Positive wie auch negative Behandlung werden vom Computer aufgezeichnet. Die Jugendlichen mussten das Baby rund um die Uhr bei sich haben, um die Bedürfnisse zu erfüllen. Dabei mussten sie auch selbst für die Ausstattung der Babys sorgen. Zuvor wurden die Teilnehmerinnen durch Frau Habben vom Gesundheitsamt eingehend informiert, die Pflege und der Umgang mit dem Baby wurde geübt. In der anschließenden Auswertung kam zum Ausdruck, welche Veränderungen sich aus dem Zusammenleben mit einem Kleinstkind ergaben. Die Schülerinnen erfuhren, was es bedeutet, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und Verantwortung für ein hilfloses Wesen übernehmen zu müssen. |
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