Vor dem Hintergrund fehlender Ausbildungsplätze kommt der Berufsorientierung an der Hauptschule eine zunehmend größere Bedeutung zu. Zentrales Anliegen ist es, Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme einer Berufstätigkeit zu befähigen und sie auf eine begründete Berufswahlentscheidung vorzubereiten. Dazu arbeitet die Hauptschule mit Betrieben, Wirtschaftsverbänden, den berufsbildenden Schulen, der Kreisvolkshochschule, der Berufsberatung und anderen außerschulischen Partnern zusammen. Neben der Einsicht in betriebliche Abläufe steht dabei der Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie Leistungsbereitshaft, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit im Vordergrund. Betriebserkundungen, Praxistage, Schülerbetriebspraktika, Assessment-Center, praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts und andere Lernangebote dienen der Sicherung der Ausbildungsfähigkeit. An der Hauptschule stehen für berufsorientierende Maßnahmen mindestens 60 und höchstens 80 Tage in den Schuljahrgängen 8 und 9 zur Verfügung.
Die Schülerinnen und Schüler führen einen Nachweis über die berufsorientierenden Maßnahmen, an denen sie teilgenommen haben. Ein AWT-Pass befindet sich in der Entwicklung.
Unterstützt werden die Lehrkräfte durch die Sozialarbeiterin/-pädagogin Elke Düselder, deren Arbeitsschwerpunkt die vertiefende Berufsorientierung ist.
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