Das PRäventions- und INTegrationsprojekt

(PRINT)


Das war einmal ....

Das überaus erfolgreiche PRINT-Projekt ist zum 30. November 2006 ausgelaufen.



Seit Ende 2000 gibt es im Land Niedersachsen das Präventions- und Integrationsprojekt. Das Kultusministerium und das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit zielen mit diesem Projekt auf die Verbesserung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule sowie auf die Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen. Insgesamt gibt es im Rahmen des Projektes niedersachsenweit 77 Standorte.

Diese unterteilen sich in Grundbausteine (sie übernehmen in ausgewählten Bereichen die Koordinierung und Entwicklung von lokalen Präventionskonzepten) und 30 Schwerpunktbausteine (besondere Bereiche: Übergang von der Schule in den Beruf, Integration in Vereine und gesellschaftliche Teilhabe/Partizipation).

Im Landkreis Aurich befinden sich 2 Grundbausteine. Am Schulzentrum Großheide besteht ein Projekt seit Ende 2000 und an der Hauptschule und an der Förderschule Norden im Schulzentrum Wildbahn seit Februar 2002. Zudem hat der Landkreis Aurich seit Sommer 2002 einen Schwerpunktbaustein "gesellschaftliche Teilhabe/Partizipation" in Moordorf angesiedelt.

Finanziert werden die Projekte durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, des Landes Niedersachsen, des Landkreises Aurich und der Kommunen.

Das Projekt hat eine Laufzeit bis Dezember 2006. Zurzeit bemühen sich die Print-Mitarbeiter und Schulleiter um eine Fortführung des Projektes. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Aurich und der Rat der Stadt Norden haben ihre Unterstützung zugesagt.

Ostfriesischer Kurier vom 11. 10. 2005: Plädoyer für Print-Projekt.
Ostfriesenzeitung vom 09. 03. 2006: Rat sichert Projekt ab





Seit Beginn des Projektes arbeitet der Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge Markus Saathoff als Präventionskraft des Landes Niedersachsen im Schulzentrum Wildbahn.


Markus Saathoff-Reents

Arbeitsschwerpunkte des Projektes:


Das Präventions- und Integrationsprogramm arbeitet im Landkreis Aurich direkt in den Standortschulen. Zusammen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern, Ehrenamtlichen sowie Schulträgern wurden an allen drei Standorten Nachmittagsangebote eingerichtet.
Zusammen wird an der Schulentwicklung gearbeitet.


Schwerpunkte sind:

Soziales Lernen / Soziales Training
Entwicklung von Sicherheitskonzepten im Umgang mit Gewalt
Arbeiten an der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler
Geschlechtsspezifische Aktivitäten
Multiplikatorenschulungen
Beteiligungsprojekte
Vernetzung zu Vereinen, Verbänden und weiteren Akteuren.

Die "klassischen" sozialpädagogischen Tätigkeiten beschränken sich auf ein Drittel der Arbeitszeit. Die Präventionsfachkräfte sind hauptsächlich für die Koordination, Entwicklung und Vernetzung der Präventionskonzepte zuständig.

Presseberichte zu verschiedenen Präventionsmaßnahmen finden Sie hier.


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