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Norden 01.12.2005 Schüler wünschen sich Sicherheit und FarbePROJEKT „Zukunftswerkstatt“ zur
Pausenhofgestaltung an der Hauptschule Norden Die Jugendlichen nahmen den Platz genau unter die Lupe.
Sie formulierten, was ihnen missfällt und was sie gerne hätten.
Norden / HEI - Mehr Grün, mehr Farbe, mehr Sicherheit, mehr Platz zum Sitzen und Möglichkeiten zum Spielen: Das wünschen sich die Schüler der Hauptschule Wildbahn für ihren Pausenhof. In einer „Zukunftswerkstatt“ beschäftigten sich 30 Mädchen und Jungen der Klassen fünf bis zehn mit der Neugestaltung ihres Schulhofes. Am Ende eines arbeitsreichen Tages stellten sie Dienstagabend vor einer ganzen Reihe von Gästen die Ergebnisse öffentlich vor. Hintergrund des Projektes ist der Umbau der Hauptschule Wildbahn zur Ganztagsschule. Derzeit wird eine Mensa angebaut. Der Schulhof wird dadurch kleiner. „Das haben wird zum Anlass genommen, um über die Neugestaltung nachzudenken“, erläuterte Martin Baumgartner-Heppner. Der Sozialpädagoge begleitete als ausgebildeter Moderator für Beteiligungsprozesse die „Zukunftswerkstatt“. Gemeinsam mit einigen Eltern und Lehrern hatten die Schüler nach einer Kennenlern-Phase auflistet, was sie am alten Schulhof stört. Ganz vorn auf der Negativliste landete der Fahrradstand. Ihn empfanden die Schüler als nicht sicher genug. Es seien öfter Fahrräder gestohlen worden. Außerdem bemängelten sie, dass der Platz zu kahl sei, es kaum Sitzplätze gebe und er insgesamt zu trist und grau sei. Auch wünschten sich die Schüler mehr Möglichkeiten zum Toben und für den Sport. In den Modellen ihres Traum-Schulhofes setzten die Jugendlichen ihre Ideen um. Dort war der Platz bunt mit vielen Bäumen, Büschen und Beeten. Es gab Basketballkörbe und Fußballfelder, einen Hochseilklettergarten, einen kameraüberwachten Fahrradstand, eine Sommerdisco und viele Sitzmöglichkeiten. „Die Ideen orientieren sich an den Problemen. Das sind keine Traumschlösser.“, lobte Martin Baumgartner-Heppner die Jugendlichen. „Es hat viel Spaß gemacht“, fand auch Schüler Ehsan Dorri, „und es wäre toll, wenn etwas davon umgesetzt werden könnte.“ |