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01. September 2009. Den Lebensraum Wald mit allen Sinnen erfahren, das konnten jetzt die Schülerinnen und Schüler der Stufe 6. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern besuchten sie im Rahmen des Biologieunterrichts den Lernort Natur auf dem Forst- und Warfenhof Steffens am Langhauser Weg in der Westermarsch. Das Projekt Lernort Natur wird von der Jägerschaft Norden und dem Hegering Norden in ehrenamtlicher Arbeit gepflegt. „Wir möchten möglichst alle Kinder mindestens einen Unterrichtstag im Wald erleben lassen", erklärte Öffentlichkeitsarbeiterin Sabine Steffens, die auch diese Veranstaltung organisiert hatte. |
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Nach der zünftigen Begrüßung mit Jagdhornklängen eroberten die Kinder sogleich die große Ausstellungshalle. Besonderes Interesse fanden hier die vielfältigen Präparate der heimischen Tierwelt, die unterschiedlichen Nisthilfen, ein Tierbilder-Memoryspiel und die Tierfelle, die ausgiebig befühlt wurden. Im Hof lenkte ein lebhaftes Frettchen, das den Jägern zur Kaninchenjagd dient, die Aufmerksamkeit auf sich. Anschließend ging es in kleinen Gruppen jeweils in Begleitung eines Jägers auf einen etwa zweistündigen Waldspaziergang. An verschiedenen Stationen konnten die Mädchen und Jungen der Natur hautnah begegnen. Neben der Vermittlung von Artenkenntnissen wurde von den Jägern viel Wert darauf gelegt, alle Sinne der Kinder anzusprechen. Durch Auszählen der Jahresringe wurde das Alter von Baumscheiben bestimmt. An der Taststation mussten Zapfen und Rinde erfühlt werden, die Arbeitsgeräte eines Waldarbeiters wurden in die Hand genommen. Verschiedene Früchte, unter anderem die eher unbekannte Schlehe, und Holunderbeermarmelade wurden probiert. Mit einem Stethoskop horchten die Kinder an einer Baumrinde und konnten das Wasser in der Rinde aufsteigen hören. Beim Biotop entdeckten sie große Libellen, am flach getretenen Gras erkannten sie einen Wildwechsel. Neugierig wurden die Türen des großen Insektenhotels geöffnet und eine Lebendfalle untersucht. Besonders spannend fanden es einige Kindern, einen Hochsitz zu erklimmen und von dort mit einem Fernglas die Felder zu überblicken. Während des Spazierganges sammelten die Schülerinnen und Schüler fleißig Punkte und am Ende wurden die beiden besten Gruppen mit kleinen Geschenken für ihre guten Leistungen belohnt. Alle Teilnehmer erhielten am Schluss der Veranstaltung eine persönliche Urkunde zur Erinnerung überreicht. Die Sechstklässler waren begeistert von der Exkursion und werden die Fülle der gesammelten Informationen im Biologieunterricht weiter verarbeiten. Ostfriesenzeitung [198 KB]
vom 26. 09. 2009 Ostfriesischer Kurier [898 KB]
vom 13. 10. 2009 |
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