|
Im Schuljahr 2009/10: Elf Schülerinnen aus den Klassenstufen 6 bis 8, im Alter von 12 bis 14 Jahren aus den Ländern Azerbaijan, Libanon, Albanien, Türkei (Kurdinnen) und Deutschland nahmen am integrativen Mädchenprojekt teil, das neun Termine umfasste. Dieses Projekt wurde finanziert von der Stadt Norden über die Gleichstellungsbeauftragte Elke Kirsten. Durchgeführt wurde es von der Diplom-Pädagogin Almut Hetzel, der Präventionsfachkraft und Lehrerin Antje Hein, der FSJlerin Sarah Schüür und der Schülerin Hatice Caliskan (Klasse 9c). Ziel war das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Kulturen durch Aktionen wie z.B. gemeinsames Kochen und Tanzen. Rezepte brachten die Schülerinnen von zu Hause mit, so dass es einmal Krisset gab, ein anderes Mal Grootheider Stipp. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Flamencotänzerin Maria Inmaculada Jiménez López aus Hannover am 24.11.09. Sie erzählte von ihren Erfahrungen, als Tochter von Spaniern in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein, und von ihrer Rolle als Frau zwischen zwei Kulturen. Anschließend probte sie mit den Mädchen Elemente des Flamenco. Der Funke sprang schnell über! Drei Wochen später unternahm die Mädchengruppe eine Tagesfahrt nach Hannover. Die Mädchen freuten sich über ein Wiedersehen mit ihr. Gemeinsam besichtigten sie eine Basilika und eine Moschee. Weder hatten die deutschen Mädchen eine Moschee von innen gesehen, noch die Mädchen mit Migrationshintergrund eine Kirche. Mit großem Interesse informierten sich die Schülerinnen gegenseitig. Mizgin wollte unbedingt die Orgel fotographiert haben, die sie begeisterte. Selbst die Projektleiterinnen lernten noch dazu. Danach erkundeten alle die Stadt und den Weihnachtsmarkt. Nurcan dazu: „Können wir das jetzt häufiger machen?“ Den Abschluss des Projektes bildete ein Filmnachmittag. |
|