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16. 03. 2006: Kubanische Maracas, Boomwhacker, afrikanische Diembe, Klanghölzer, Schellenkränze, Handtrommeln und Kleinpercussion-Instrumente - aus der Vielfalt unzähliger Rhythmusinstumente konnten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule beim Drum Circle in der Wildbahnhalle frei wählen. Durch Vorgabe eines Taktes, Körpersprache und Blicke leitete der renommierte Percussionist Mathias Reuter die Jugendlichen zum gemeinsamen Spiel an und sorgte für einen riesengroßen Trommelspaß. Angeboten wurde die Veranstaltung vom Klett-Verlag, der am Nachmittag in der Schule seine neuen Schulbücher vorstellte.
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Ein Bericht von Lena Uphoff, Klasse 9b Der Drum Circle steht kurz bevor und eine ausgesuchte Klasse sitzt bereits mit dem Percussionisten Herrn Mathias Reuter zusammen. Herr Reuter erklärt, was genau auf dem Drum Circle passieren soll und warum die hier anwesende Klasse bereits jetzt trommeln soll. Er erklärt, dass sie natürlich nicht einfach die Schüler auf die Instrumente loslassen können, weil die nicht wissen, was sie machen sollen. Nachdem all die Trommeln reingeholt wurden, gibt Herr Reuter das Signal zum Auspacken und schon herrscht ein Getrommel. Ungefähr 40 Trommeln stehen im Raum und jeder Schüler hat sich eine genommen und trommelt wild drauf los. Noch hört es sich ziemlich durcheinander an, aber das soll sich bald ändern. Plötzlich ist alles still und auf ein Signal von Herrn Reuter fangen alle an, laut und schnell zu trommeln. Mit einigen Handbewegungen macht er den Schülern klar, was sie machen sollen und es funktioniert! Herr Reuter setzt sich hinter seine Trommel und spielt den gespannt wartenden Schülern kurze Trommelrhythmen vor, die alle perfekt nachspielen, und schon ertönt ein gleichmäßiger Trommelsound. Nach einiger Zeit wilden Getrommels klagen die ersten über schmerzende Hände, also gönnt Herr Reuter den Schülern eine Pause, in der er den Trommlern erklärt, auf was für Instrumenten sie eigentlich spielen. Er erklärt, wie die einzelnen Trommeln heißen und woher sie kommen, und dann spielt er jedes Instrument noch kurz an. Nach dieser kurzen Einführung in die Geschichte fangen alle wieder an zu trommeln, aber es bleibt nicht mehr viel Zeit, denn bereits die ersten Schüler kommen mit ihren Stühlen aus dem Unterricht. Also werden Stühle und Instrumente in die Sporthalle gestellt. Die bereits eingetrommelten Schüler sitzen in einem Kreis in der Mitte und um sie herum stellen die anderen Schüler ihre Stühle. Herr Reuter gibt die letzten Anweisungen, welche Rassel und welches Klangholz wohin kommen.
Inzwischen sind sehr viele Schüler gekommen, die noch draußen warten, doch alles deutet bereits auf ein Riesenspektakel hin, das hier gleich beginnen wird. Alles ist fertig, die Stühle sind in sechs Kreisen aufgestellt, in der Mitte sitzen die eingeweihten Trommler und endlich werden die Schüler eingelassen! Es ist kaum zu beschreiben, wie laut es ist. Alle schlagen wie verrückt auf ihr zugewiesenes Instrument ein und veranstalten ein heilloses Geräuschchaos. Jetzt beginnt Herr Reuter, seine Anweisungen zu geben und wie bereits in der kleinen Gruppe funktioniert alles. Es ist kaum mit Worten zu beschreiben, wie gut es sich anhört und wie gut all die Schüler miteinander spielen.
Es ist laut, rhythmisch und alle haben Spaß dabei!
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